Informationen




2012


7. Oktober 2012


Bulldogs, Brezelknoten und Einblicke in die Erntearbeit
Herbstfest: Birgit Späth aus Trennfurt hat Schwein - Gartenbauverein zeigt wie Obst und Gemüse vom Garten in die Küche kamen

Bürgstadt Bei herrlich sonnigem Herbstwetter hat es am Sonntag viele Besucher zum Bauernmarkt nach Bürgstadt gezogen. Die Chance, von Apfelsaft über Hausmacherwurst und Schinken, von Honig bis zum Ziegenkäse regionale, frische Produkte aus der Region zu kaufen, wollten sie sich nicht entgehen lassen.

Die Bulldogfreunde Bürgstadt zeigten den Kindern, wie die Bauern früher mit der Dreschmaschine das Korn aus dem Getreide schlugen und in der Getreidemühle zu Mehl verarbeiteten. Die mutigeren Kinder bekamen eine Schnellausbildung im Brezelknoten. Wenn das herrlich duftende Brot im Steinbackofen fertig gebacken war, war die Schlange der Käufer meist länger als der Vorrat an Broten.
Ferkel Adelheid war Hauptgewinn
Die alte Apfelpresse war ebenfalls ein Publikumsmagnet und der frisch gepresste Saft ein begehrtes Mitbringsel. Beim Heuballenquiz mussten die Besucher das Gewicht des Ballens schätzen. Am Ende hatte Birgit Späth aus Trennwurt im wahrsten Sinne des Worts Schwein: Sie war am nächsten am tatsächliche Gewicht von 205 Kilo dran - und gewann ein Ferkel.
Das Schweinchen hatte im Lauf des Bauernmarkts den Namen Adelheid verpasst bekommen. Nun muss sich Birgit Späth entscheiden, ob sie ihre Freunde zum Grillfest einlädt oder ob das Ferkel noch ein paar Wochen oder Monate länger quieken darf.
Im Eingang zum Foyer der Mittelmühle haben Opa und Oma die Gäste nach getaner Gartenarbeit erwartet. Die beiden Strohpuppen saßen mit Karohemd und Schürze auf einer Bank.

Mit liebevollen Details wie diesen zeigten die Frauen vom Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins den Weg von Obst und Gemüse »vom Garten in die Küche« auf. Sie hatten einen Garten mit altem Lattenzaun, einem mit Salatpflanzen bestückten Hochbeet, fein duftenden Kräutertöpfen und Vogelscheuchen zusammengestellt. Eine alte Schürze hing über dem Zaun, Pilze, Kürbisse und bunte Herbstblätter vervollständigten das Bild von der herbstlichen Gartenernte.
Nostalgisches Bild der Gartenarbeit
In der Küche standen mit Kartoffeln, Krautköpfen und Äpfeln gefüllte Körbe, Einkochtopf, Entsafter und andere Küchenutensilien warteten auf ihren Einsatz. Gehäkelte Topflappen, gestickte Schürzen und Tischdecken - das alles beschwor ein nostalgisches Bild von der herbstlichen Gartenarbeit. Das Regal mit Marmeladen- und Einweckgläser weckte nicht nur das Interesse der vierjährigen Alma und ihrer Mama. Weil zum Herbst auch das Sägen und Hacken des Holzes für den Winter gehört, hatten Sägebock und Holzkorb einen Platz in dem Arrangement.
Während sich die Männer draußen eher von dem Riesenmähdrescher oder dem historischen Mähbinder angezogen fühlten, stöberten die Besucherinnen in Filzpantoffeln oder herbstlich arrangierten Blumenkörbchen. Beim Zwiebelkuchen mit Federweißen fanden sich die Familien wieder zusammen, ehe es mit einer Tüte knackig roter Äpfel unter dem Arm wieder nach Hause ging. Annegret Schmitz

Abschrift - Quelle: Main-Echo / Bote vom Untermain

25. Juli 2012


Ernten wie in alten Zeiten

Bürgstadt Ernten wie in alten Zeiten: Mit einem selbst gebautem Gerät und einem historischen Traktor haben die Bulldogfreunde Bürgstadt in den vergangenen Tagen Weizen vom Feld geholt. Damit sind sie ihrem Ziel, auf dem Bauernmarkt in diesem Jahr mit eigenem Getreide Brot zu backen, einen Schritt näher gekommen.

Den Weizen ernteten die Bulldogfreunde mit einer sogenannten Handablage, die Markus Schohe selbst gebaut und an seinen Bulldog montiert hatte. Das Gerät ermöglicht es, das Getreide mit dem Messerbalken zu mähen. Mit einem speziellen Rechen wird das Erntegut nach hinten gedrückt, sodass es sauber auf einen Lattenrost fällt. Hat sich genug Material angesammelt, ziehen die Helfer es mit einem Rechen herunter. Anschließend raffen sie das lose Getreidestroh mit der Sichel zusammen und binden es mit einer Strohkordel zu zur Garbe. Danach wird die Ernte abgefahren und in der Scheune gelagert, bis das Getreide gedroschen wird. Nächster Schritt ist dann das Mahlen des Weizens zu feinem Mehl. Einen Teil des Weizens bewahren die Bulldogfreunde bis zum Bauernmarkt auf, um den Gästen auch das Dreschen vorführen zu können.
Darüber hinaus hat die Gruppe die Ernte mit der Kamera dokumentiert. Sie hält das ganze Projekt »Von der Saat bist zum Brot«, das sich über ein ganzes Jahr erstreckt, in Bild und Ton fest. Der Film ist auf dem Bauernmarkt ebenfalls zu sehen. red

Ernten wie in alten Zeiten

Von Hand – so wie in alten Zeiten – ernten die Bürgstädter Bulldogfreunde auf einem Feld Weizen. Mit dem Getreide wollen sie beim Bauernmarkt Brot backen. Foto: privat

Abschrift - Quelle: Main-Echo / Bote vom Untermain

nach oben
14. März 2012


Eine Halle für alte Geräte und Maschinen

Bulldogfreunde Bürgstadt: Neubau ist unumgänglich

Die

Die zwei Neuen in der Vorstandschaft
von links: Der neuer Kassier Christof Ullrich und der neue Schriftführer Thomas Sturm
Foto: Bulldogfreunde Bürgstadt

Bürgstadt
Simon Meisenzahl bleibt Vorsitzender der Bulldogfreunde Bürgstadt. Bei der Jahresversammlung am Mittwoch in der Häckerwirtschaft Erhard Hofmann bestätigten ihn die anwesenden Mitglieder in seinem Amt. Als Höhepunkt des vergangenen Jahres hob Meisenzahl den Bauernmarkt hervor. Den Bulldogfreunden sei es wieder gelungen, für die Marktbesucher etwas ganz besonderes auf die Beine zustellen.
Suche bislang ohne Erfolg
Die Bulldogfreunde bräuchten unbedingt eine Halle, so Meisenzahl. Es gibt mittlerweile im Vereinsbesitz viele alte Geräte und Maschinen, die einen Platz suchen. Da die Suche in Bürgstadt erfolglos blieb, sei die Errichtung einer eigenen Halle unumgänglich. Die ersten Verhandlungen mit der Gemeinde seien bereits angelaufen. Bei Bürgermeister Bernhard Stolz sei er auf eine positive Resonanz gestoßen, berichtete der Vorsitzende.
Schriftführerin Tanja Meisenzahl erinnerte an 39 verschiedene Aktivitäten. Besondere Beachtung schenkte sie den Besuchen anderer Schleppertreffen, dem Feldtag, dem Bauermarkt, der Flursäuberungsaktion und diversen Bastelstunden an alten landwirtschaftlichen Maschinen. Nach dem positiven Bericht von Kassier Erhard Graßmann, bescheinigten die Kassenprüfer Peter Bretz und Matthias Dassing ihm eine einwandfreie Buchführung.
Meisenzahl bleibt Vorsitzender
Bei den Wahlen wurde neben dem Vorsitzenden Simon Meisenzahl auch sein Stellvertreter Konrad Meisenzahl im Amt bestätigt. Da Kassier Erhard Graßmann bat, sein Amt abtreten zu dürfen, übernimmt Christof Ullrich diese Aufgabe.
Markus Schohe stellte das bereits angelaufene Konzept für den Bauermarkt 2012 vor. Auf einem halben Hektar großen Acker wurde Weizen ausgesät, der bis zur Ernte von den Bulldogfreunden gehegt und gepflegt wird.
Die Ernte, der Drusch und das Mahlen des Getreides wird dann mit historischen Maschinen und Gerätschaften durchgeführt. Der ganze Ablauf wird von Matthias Bretz mit der Kamera begleitet und als Film am Bauermarkt vorgeführt. Das gewonnene Mehl soll als frisch gebackenes Bauernbrot oder als Brottopf mit Suppe verkauft werden. red

Abschrift - Quelle: Main-Echo / Bote vom Untermain


Archiv Presseberichte


nach oben

Login· Impressum· Datenschutzerklärung· Kontakt· Sitemap

Letzte Aktualisierung: 16.Dezember 2018



Dezember 2018